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Welt-Aids-Tag am 1. Dezember 2018

Die neue Kampagne der Aids-Hilfe Schweiz zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember 2018

«Gemeinsam für die Liebe und die Lust, gemeinsam gegen die Angst.»
HIV-positive Menschen unter erfolgreicher Therapie stecken niemanden an, auch nicht beim Sex.

Die Aids-Hilfe Schweiz lanciert zum 1. Dezember 2018, dem Welt-Aids-Tag, eine neue Kampagne mit der Botschaft: «HIV-positive Menschen mit unterdrückter Virenlast – das bedeutet, sie nehmen eine antiretrovirale Therapie ein und lassen sich regelmässig testen – geben das Virus nicht mehr weiter.» 

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Textversion

«Gemeinsam für die Liebe und die Lust, gemeinsam gegen die Angst.» 

HIV-positive Menschen unter erfolgreicher Therapie stecken niemanden an, auch nicht beim Sex.

Statements

«Das Swiss Statement bedeutete für mich zuerst einmal eine riesige Erleichterung. Auch wenn ich mit meinem damaligen Partner Kondome benutzte, war das ein riesiger Schritt zu angstfreiem Sex. Es war wirklich nicht möglich, dass ich meinen Partner anstecken konnte – was bedeutet hätte, meinem liebsten und wichtigsten Menschen Schaden zuzufügen.»

Hans-Ueli Schläpfer, Zollikon

«Wir müssen reden. Ich bin nichtinfektiös. Und was bist du?»

Michèle Meyer

«Ich bin 26 Jahre jung und seit 26 Jahren HIV+. Mir wurde von klein auf gesagt, dass ich niemals ohne Kondom Sex haben dürfe und auch der Kindeswunsch nur mit Umständen umgesetzt werden könne. Als mich das Statement erreichte, fiel für mich eine Welt zusammen. Klar, es war eine super Neuigkeit, aber alles, was mir von Kindheit an eingetrichtert worden war, alles, was ich gelernt hatte, alles, was ich geglaubt hatte, wurde über den Haufen geworfen. Ich wusste schlicht nicht, ob ich zweifeln, lachen oder weinen sollte, in jenem Moment war es ein bisschen von allem. Heute kann ich ohne Kondom Sex haben, ohne jemanden zu gefährden, und ich kann ein HIV-negatives Kind gebären. Und bald wird man mir auch erlauben, das Baby zu stillen.»

Jennifer Annen, Schwyz

Enos Bernasconi

Professor Enos Bernasconi

«Das Swiss Statement war kein Kaffeesatzlesen, sondern beruhte auf wissenschaftlichen Daten»

 Ein Gespräch mit Professor Enos Bernasconi

Angela Lagler

Angela Lagler

«Eine wie mich haben sie nicht erwartet!»

Ein Portrait Mehr ...

David Haerry

Forum Recht

Dr. iur. Caroline Suter, Rechtsberatung
Dr. iur. Caroline Suter vom Rechtsdienst der Aids-Hilfe

Recht - Sie fragen – wir antworten

Dr. iur. Caroline Suter vom Rechtsdienst der Aids-Hilfe Schweiz, beantwortet Fragen rund um HIV und Recht.

Muss man eine HIV-Infektion bei Ausbildungen oder Berufen im Gesundheitswesen angeben?

Frau I. T

Ich bin Berufsberaterin und betreue eine Klientin, die HIV-positiv ist. Sie ist momentan dabei, sich beruflich neu zu orientieren, und wir diskutieren Berufe im Gesundheitswesen, etwa die Ausbildung zur Fachangestellten Gesundheit. Sie nimmt regelmässig HIV-Medikamente und ist voll leistungsfähig. Muss man eine HIV-Infektion bei Ausbildungen oder Berufen im Gesundheitswesen angeben? Antwort...

Seit dieser Zeit fühle ich mich immer wohler in meiner Haut und komme mir auch nicht mehr ausgegrenzt vor.»

Cristian Reymond, Gründer der Stiftung Real Time Trust

«Das Swiss Statement bedeutete für mich zuerst einmal eine riesige Erleichterung. Auch wenn ich mit meinem damaligen Partner Kondome benutzte, war das ein riesiger Schritt zu angstfreiem Sex. Es war wirklich nicht möglich, dass ich meinen Partner anstecken konnte – was bedeutet hätte, meinem liebsten und wichtigsten Menschen Schaden zuzufügen.»

Hans-Ueli Schläpfer, Zollikon

Swiss Aids News

Swiss Aids News 2018|4, HIV Gemeinsam für die Liebe. HIV-positive Menschen unter erfolgreicher Therapie stecken niemanden an, auch nicht beim Sex.

Die aktuelle Swiss Aids News

Gemeinsam für die Liebe

Die Aids-Hilfe Schweiz lanciert zum 1. Dezember, dem Welt-Aids Tag eine neue Kampagne. «HIV-positive Menschen unter erfolgreicher Therapie stecken niemanden an, auch nicht beim Sex.»

Die Swiss Aids News widmen daher eine ganze Nummer dem sogenannten Swiss Statement: Betroffene und Fachleute geben Auskunft darüber, was das Statement für sie bedeutete und immer noch bedeutet. Download (PDF)

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