HEPATITIS-TAG 2014

Am 28. Juni ist Hepatitis-Tag 2014

Hepatitis-Infektionen sind weit verbreitet und können jeden treffen, unabhängig von Herkunft und Lebensstil. Weltweit ist einer von zwölf Menschen von einer chronischen Hepatitis B oder C betroffen. Viel wissen nicht einmal davon. Mit Safer Sex, Impfen und verschiedenen Schutzmassnahmen kann eine Infektion verhindert werden.

Mehr Informationen auf aids.ch und  lovelife.ch

Love Life Kampagne

Bildstrecke: Love Life Kampagne

LOVE LIFE-Plakate: Sag JA zu verantwortungsvollem Sex

 «LOVE LIFE – und bereue nichts» ruft die sexuell aktiven Menschen in der Schweiz dazu auf, sich für ein lust- und verantwortungsvolles Sexualleben einzusetzen, indem sie sich vor einer Ansteckung mit HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (Geschlechtskrankheiten) schützen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die Aids-Hilfe Schweiz sowie SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz setzen bei dieser Kampagne auf die aktive Mithilfe der Bevölkerung.

Fünf Paare im Alter von 20 bis 52 Jahren sind ausgewählt worden, in den kommenden Wochen schweizweit auf den neuen LOVE LIFE-Plakaten für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität und das Einhalten der Safer Sex-Regeln zu werben.

Erfolgreiche Kampagne
Fast 100 000 Menschen haben auf der Website bereits Ja zum LOVE LIFE-Manifest gesagt haben, der Film «LOVE LIFE – und bereue nichts» wurde im Internet bislang über eine halbe Million Mal angeschaut und mehrere tausend Personen haben den pinkfarbenen LOVE LIFE-Ring als Symbol für einen verantwortungsvollen Lebensstil bestellt.

Die Kampagne läuft weiter: MITMACHEN – MACH MIT

20. Welt-Aids-Konferenz in Melbourne

Bildstrecke: 20. Internationalen AIDS-Konferenz 2014, in Melbourne Australien

20. Welt-Aids-Konferenz 

„Der Anfang vom Ende der Epidemie“

Alle zwei Jahre organisiert die International Aids Society (IAS) die Welt-Aids-Konferenz, ein international offenes, unabhängiges Forum zum Austausch von Ideen, Wissen und Forschung, um die Aids-Arbeit weltweit zu stärken.

Die 20. Welt-Aids-Konferenz fand dieses Jahr in Melbourne Australien vom 20. bis 25. Juli statt. Aus diesem Anlass präsentierte UNAIDS seinen jüngsten Bericht in Genf. Michel Sidibé, Direktor des UNO-Programms zur Aids-Bekämpfung hielt dazu fest, dass in den vergangenen Jahren grosse Fortschritte erreicht worden sind, und es möglich sei die Aids-Epidemie bis 2030 zu beenden.

Dazu bedürfe es aber weiterhin grosser Anstrengungen und niemand dürfe zurückgelassen werden. Insbesondere jene Menschen, die in Sachen HIV/Aids noch immer diskriminiert, stigmatisiert und kriminalisiert würden. Dazu gehörten Mädchen und junge Frauen in Afrika südlich der Sahara. Aber auch Flüchtlinge, Vertriebene, intravenös Drogen Konsumierende, Männer, die Sex mit Männern haben, Sexarbeiterinnen und Gefangene.

Und noch immer haben weltweit drei Fünftel (22 Millionen Betroffene) der HIV-Positiven keinen Zugang zur notwendigen medikamentösen Behandlung.

Weiter Informationen zu Konferenz 
www.aids2014.org
www.unaids.org
Konferenz Ticker der Deutschen Aids-Hilfe
In Melbourne hat die Welt-Aids-Konferenz begonnen Echo der Zeit vom 20.Juli
Tagesschau ARD 20. Juli

WHO Empfehlung

WHO Empfehlung unrealistisch für die Schweiz

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Risikogruppen, die präventive Einnahme von HIV-Medikamenten. Die Aids-Hilfe Schweiz hat den Bericht der WHO zur Kenntnis genommen. Wir weisen darauf hin, dass ein Kondom nach wie vor den besten Schutz vor HIV, und einen guten Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (Geschlechtskrankheiten) bietet.

Die WHO geht in ihrem Bericht davon aus, dass die präventive Einnahme von HIV Medikamenten die Zahl der Ansteckungen um bis zu 25 Prozent verringern könnte. Dank verschiedener wesentlich kostengünstigeren Präventionsmassnahmen ist es in der Schweiz gelungen die HIV-Neuinfektionen bei Schwulen und Männern, die Sex mit Männern haben seit 2008 um rund 33 % zu verringern.

Eine flächendeckende und dauerhafte Behandlung, wie sie die WHO vorschlägt, ist aus Sicht der Aids-Hilfe Schweiz keine effiziente  Massnahme und eine kostenintensive dazu.

Weiter Informationen

Empfehlung der WHO

Echo der Zeit vom 14.07.2014   -  5 min

10vor10 vom 15.07.2014   -  03:40 min

Aktuell

Swiss Aids News

Die neue SWISS AIDS NEWS ist da!

Nach dem Test ist vor dem Test

In diesem Heft erfahren Sie, was sich hinter dem Kürzel VCT (Voluntary counselling and testing) verbirgt, wie sich ein junger Mann im Jahr 2014 bei seinem ersten HIV-Test
fühlt, was Professor Pietro Vernazza, Präsident der Eidgenössischen Kommission für sexuelle Gesundheit (EKSG), von Heimtests hält, warum sich das Testsetting für Migrantinnen und Migranten, zum Beispiel für Männer aus Eritrea, als schwierig gestaltet und last, but not least, welche rechtlichen Fragen HIV-Tests aufwerfen.

Artikel zum HIV-Heimtest (PDF)
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Für Menschen mit HIV

Diskriminiert?

Nachdenklicher junger Mann © Roy McMahon/Corbis

Melden Sie Sich bei uns!

Melden Sie der Aids-Hilfe Schweiz, wenn Ihnen Unrecht geschehen ist. Oder wenn eine HIV-positiven Person, die Sie kennen, diskriminiert wurde.

Schweigen Sie nicht – melden Sie uns was vorgefallen ist!

Mehr Informationen 

Neuer Dr. Gay im Blick am Abend

Dr. Gay im Blick am Abend
Vinicio Albani, Redaktor und Berater Dr. Gay bei der Aids-Hilfe Schweiz, beantwortet deine Fragen unter www.drgay.ch oder auf drgay@blickamabend.ch.

Dr. Gay im Blick am Abend

Wenn ich heute ein positives HIV-Testergebnis erhielte, wie lange hätte ich noch zu leben? Raphael (43)

Bei frühzeitigem Therapiebeginn und konsequenter Therapietreue ist ein gutes Leben mit normaler Lebenserwartung möglich. Um aber rechtzeitig mit der Behandlung beginnen zu können, ist es wichtig, seinen HIV-Status zu kennen. Unbehandelt durchläuft eine HIV-Infektion drei Stadien, die wenige Monate bis viele Jahre dauern können: Primoinfektion, Latenzphase und Aids. Nach dem Ausbruch von Aids beträgt die Lebenserwartung ohne Behandlung oft nur wenige Monate. Wie schnell sich HI-Viren vermehren, ist mittels Bluttests messbar. Einen HIV-Test samt Beratung bietet das Gesundheitszentrum Checkpoint (www.mycheckpoint.ch).

Weitere Fragen an Dr. Gay finden Sie unter: www.drgay.ch

So Helfen wir

HIV-positive Sans-Papiers haben ein Recht auf Unterstützung

Liebe Spenderin, lieber Spender. Migration findet seit jeher auf der ganzen Welt statt. Mit Ihrer Hilfe schaffen wir für die Migrationsbevölkerung Bedingungen dafür, dass Stigma und Diskriminierungen von HIV/Aids- Betroffenen abnehmen und die Übertragungsraten von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) in der Migrationsbevölkerung sinken.

Herzlichen Dank für Ihre Spende.

Mehr Informationen 

LOVE LIFE-Kampagne

Neue Broschüre

Broschüre, Hepatitis B

Hepatitis B

Ursachen, Folgen, Vorbeugung
Gratis zum Bestellen oder Downloaden

www.shop.aids.ch

HIV-Medikamente

Broschüre, "HIV-Medikamente. Was ich über die Therapie wissen sollte"

Was sie über die Therapie wissen sollten

Basisinformationen über die Medikamente gegen HIV - die sogenannten antiretroviralen Medikamente.
PDF

Jahresbericht 2013

In unserem Jahresbericht erfahren Sie, was die Aids-Hilfe Schweiz 2013 unternommen hat, damit weder die Krankheit HIV noch die Bedürfnisse von HIV-positiven Menschen in Vergessenheit geraten.

Zum Jahresbericht

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