Kinderwunsch

Eine HIV-Infektion ist kein Grund, auf Kinder zu verzichten. Durch die antiretrovirale Therapie ist die Lebenserwartung und die Lebensqualität von HIV-positiven Menschen stark gestiegen. Und das Risiko einer Übertragung auf den Partner/die Partnerin und das Baby lässt sich fast immer verhindern.

Babyfuss kemai / photocase.de

Zeugung

Bei der Zeugung geht es darum, eine HIV-Übertragung auf den Partner oder die Partnerin zu verhindern. Wenn der HIV-positive Partner oder die HIV-positive Partnerin unter  wirksamer Therapie steht, kann die Befruchtung auf natürliche Weise geschehen, also durch Sex ohne Kondom.

Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft ist eine gute Begleitung durch Fachärzte das A und O. Hier geht es darum, eine HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind zu verhindern. Das ist mit der richtigen medizinischen Behandlung heute immer möglich.

Geburt und Stillen

Geburt und Stillen

Wenn eine schwangere HIV-positive Frau zum Zeitpunkt der Geburt unter wirksamer Therapie steht, kann sie in der Regel auf natürliche Weise gebären. Wenn nicht, wird ein Kaiserschnitt durchgeführt, um eine HIV-Übertragung zu verhindern.

Gemäss neuen Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Sexuelle Gesundheit kann eine HIV-positive Mutter unter wirksamer Therapie ihr Kind stillen. Vorausgesetzt sie lässt sich regelmässig testen und von Fachleuten beraten.