Leben mit HIV

Es fällt Ihnen leichter, mit der Diagnose „HIV-positiv“ umzugehen,  wenn Sie die Folgen für Beziehung, Sexualität und Beruf kennen und über medizinische und rechtliche Aspekte Bescheid wissen. Kompetente vertrauenswürdige Fachpersonen helfen Ihnen, mit der neuen Situation leben zu lernen. Dank der Therapiemöglichkeiten haben Sie heute eine ähnlich lange Lebenserwartung wie HIV-negative Menschen.

HIV-positiv und nicht ansteckend?

#undetectable: HIV-positiv und nicht ansteckend?

HIV-positive Menschen sind grundsätzlich nicht mehr ansteckend, wenn sie ihre HIV-Therapie nach Plan einnehmen und ihre Virenlast nicht mehr nachweisbar ist. Sie können also ungeschützten Sex haben, ohne zu befürchten, dass sie ihren Partner anstecken. Vor der Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen die HIV-Medikamente jedoch nicht.    Mehr Informationen

Aktuell

Swiss Aids News 2017|1, Verwundbarkeit

Swiss Aids News

Verwundbarkeit

Die Swiss Aids News widmen die erste Ausgabe 2017 dem Rahmenkonzept "Migration und Vulnerabilitätsfaktoren 2016+". Die Ausgabe dreht sich um verletzliche Menschen, zu denen auch Flüchtlinge, homosexuelle oder Trans* sowie Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter zählen.  Lesen Sie ein Interview mit Franziska Schöni Affolter, Co-Leiterin der Sektion Prävention und Promotion im Bundesamt für Gesundheit. Ein Artikel aus der Genferseeregion berichtet von Erfahrungen und spezifischen  Angeboten für Sexarbeitende. Und wir stellen Ihnen den Solifonds der Aids-Hilfe Schweiz vor. Lesenswert ist auch der Artikel zur internationalen Konferenz über Retroviren und opportunistische Krankheiten CROI. 
Inspirierende Lektüre wünschen die Swiss Aids News

Die bisherigen Ausgaben finden Sie hier als PDF.  

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Diskriminiert?

Nachdenklicher junger Mann © Roy McMahon/Corbis
Menschen mit HIV sind weiterhin benachteiligt und werden in verschiedenen Lebensbereichen mit Diskriminierungen konfrontiert.

Diskriminiert?
Melden Sie sich bei uns!

Melden Sie der Aids-Hilfe Schweiz, wenn Ihnen Unrecht geschehen ist. Oder wenn eine HIV-positiven Person, die Sie kennen, diskriminiert wurde.

Schweigen Sie nicht – melden Sie uns was vorgefallen ist!

Senden Sie unser  Formular oder schreiben Sie an recht@aids.ch

Publikationen

Broschüren für HIV-positive Menschen

In unserem Shop finden sie zahlreiche Broschüren zum Thema Leben mit HIV.
Gratis zum Bestellen oder Downloaden

shop.aids.ch

Aus dem Angebot:

Broschüre, "HIV-Medikamente. Was ich über die Therapie wissen sollte"

HIV-Medikamente

Informationsbroschüre mit Basisinformationen über die Medikamente gegen HIV

Diese Broschüre bietet einen ersten Überblick für alle, die sich über die HIV-Behandlung informieren möchten.

Sie enthält Basisinformationen über die Medikamente gegen HIV - die sogenannten antiretroviralen Medikamente - und geht auf Dosierung, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Medikamentenresistenzen ein.

Kostenlose Broschüre  bestellen oder als PDF

Arzneimitteltabelle für antiretrovirale Substanzen Arzneimitteltabelle für antiretrovirale Substanzen

Arzneimitteltabelle für antiretrovirale Substanzen

Alle HIV-Medikamente auf einen Blick

Diese Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten HIV-Medikamente, die in der Schweiz erhältlich sind, sowie über die häufigsten Nebenwirkungen, die Dosierung und die Einnahme.
PDF

HIV und psychische Gesundheit

Icon psychische Gesundheit

Körperliche und psychische Gesundheit gehen Hand in Hand. Wer HIV-positiv ist, sollte deshalb auch auf seine psychische Gesundheit achten.

Nutzen Sie unsere kostenlosen Angebote zum Thema HIV und psychische Gesundheit.

Mehr Informationen

Rechtsratgeber für Menschen mit HIV

Rechtsratgeber HIV

Darf mein Arbeitgeber einen HIV-Test von mir verlangen? Wie kann ich die Höhe meiner Franchise ändern? Kann ich etwas unternehmen, wenn die IV mein Rentengesuch ablehnt? Wie muss ich dabei vorgehen?

Antworten auf solche und ähnliche Fragen im neuen Rechtsratgeber für Menschen mit HIV. Mit vielen Musterbriefen zum Downloaden. 

Rechtsratgeber PDF

„HIV-positiv“ – was nun?

„HIV-positiv“ – was nun?

Sie haben vor kurzem erfahren, dass Sie HIV-positiv sind. Unzählige Fragen stürzen auf Sie ein: Was bedeutet die HIV-Infektion für Ihre Zukunft, wen sollen Sie darüber informieren, wo finden Sie die richtige Ärztin, den richtigen Arzt? Nutzen Sie die Informations- und Beratungsangebote der Aids-Hilfe in Ihrer Region und die Checkpoints.

Weitere Informationen

Dienstleistungen

Rechtsberatung

Menschen mit HIV / Aids und ihre Angehörigen, Beratende, Arbeitgebende, Ärzte, Ärztinnen und andere Interessierte können sich mit Rechtsfragen, die in einem direkten Zusammenhang mit HIV / Aids stehen, telefonisch oder schriftlich an den Beratungsdienst der Aids-Hilfe Schweiz wenden.

Ihre Anfragen werden streng vertraulich behandelt. Unsere Dienstleistung ist kostenlos.

Wir beraten Sie in folgenden Gebieten:

  • Sozialversicherungsrecht
  • Sozialhilferecht
  • Privatversicherungen
  • Arbeitsrecht
  • Datenschutzrecht
  • Patientenrecht
  • Einreisebestimmungen
  • Strafbarkeit

Öffnungszeiten

Unser Beratungsteam ist an folgenden Tagen für Sie da:

Dienstag: 9 – 12 Uhr, 14 – 16 Uhr
Donnerstag: 9 – 12 Uhr, 14 – 16 Uhr

Telefon: 044 447 11 11
Fax: 044 447 11 12
Email: recht@aids.ch

WHO Empfehlung

WHO Empfehlung unrealistisch für die Schweiz

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Risikogruppen, die präventive Einnahme von HIV-Medikamenten. Die Aids-Hilfe Schweiz hat den Bericht der WHO zur Kenntnis genommen. Wir weisen darauf hin, dass ein Kondom nach wie vor den besten Schutz vor HIV, und einen guten Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (Geschlechtskrankheiten) bietet.

Die WHO geht in ihrem Bericht davon aus, dass die präventive Einnahme von HIV Medikamenten die Zahl der Ansteckungen um bis zu 25 Prozent verringern könnte. Dank verschiedener wesentlich kostengünstigeren Präventionsmassnahmen ist es in der Schweiz gelungen die HIV-Neuinfektionen bei Schwulen und Männern, die Sex mit Männern haben seit 2008 um rund 33 % zu verringern.

Eine flächendeckende und dauerhafte Behandlung, wie sie die WHO vorschlägt, ist aus Sicht der Aids-Hilfe Schweiz keine effiziente  Massnahme und eine kostenintensive dazu.

Weiter Informationen

Empfehlung der WHO
Echo der Zeit vom 14.07.2014   -  5 min
10vor10 vom 15.07.2014   -  03:40 min