Advocacy – Interessensvertretung für Menschen mit HIV und Aids

Menschen mit HIV und Aids werden nach wie vor diskriminiert. Advocacy ist die Interessenvertretung für Menschen mit HIV/Aids und eines der Kerngeschäfte der Aids-Hilfe Schweiz. Sie setzt sich für die Rechte von HIV-positiven Menschen ein und ist die nationale Meldestelle für Diskriminierungsfälle im HIV-Bereich.

Jedes Jahr werden der Aids-Hilfe Schweiz zwischen 80 und 100 Diskriminierungsfälle gemeldet. Besonders häufig sind HIV-positive Menschen im Erwerbsleben mit Diskriminierungen konfrontiert, etwa bei widerrechtlichen Kündigungen, Datenschutzverletzungen oder beim Ausschluss aus Privat- und Lebensversicherungen. Für einen fairen Umgang mit HIV-positiven Menschen muss noch viel getan werden. Die Aids-Hilfe Schweiz arbeitet auf dieses Ziel hin, indem sie breit über HIV/Aids informiert und sensibilisiert.

Interessenvertretung unerlässlich

Die Aids-Hilfe Schweiz ist die nationale Meldestelle für Diskriminierungen von Menschen mit HIV und Aids. Sie meldet Ihre Meldungen zweimal im Jahr der Eidgenössischen Kommission für sexuelle Gesundheit und dem Bundesamt für Gesundheit. Aufgrund der Meldungen organisiert die Aids-Hilfe Schweiz entweder allein oder mit anderen Partnerorganisationen Interventionen bei den Organisationen, die Menschen mit HIV diskriminiert haben, oder schaltet sich in Gesetzgebungsprozesse ein. Damit setzt sie sich dafür ein, dass Menschen mit HIV und Aids in allen Lebenslagen die gleichen Rechte, Pflichten und Verantwortungen besitzen wie die Allgemeinbevölkerung.

Melden Sie, wenn Ihnen Unrecht geschehen ist. Schreiben Sie an recht@aids.ch.
Ihre Mail wird vertraulich behandelt.