Die wichtigsten Fragen nach einer Risikosituation.

Was kann ich nach einer HIV-Risikosituation tun?

Klären Sie vorab Ihr persönliches Risiko ab. Entweder bei Ihrer regionalen Aids-Hilfe oder auf www.check-your-lovelife.ch. Falls eine Hochrisikosituation stattgefunden hat, sollten Sie sich so schnell wie möglich, aber nicht später als 48 Stunden danach, bei einer PEP-Stelle beraten lassen. Weiter unten finden Sie die PEP-Notfallnummern in Ihrer Region.

Was ist eine PEP?

Die PEP ist eine vorbeugende Notfall-Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten. Sie senkt das Risiko einer allfälligen Übertragung von HIV. Eine PEP muss innerhalb von 48 Stunden nach der Risikosituation begonnen werden. Je früher die Behandlung startet, desto grösser die Wirksamkeit. Die Medikamente werden über vier Wochen eingenommen. Eine PEP ersetzt keinesfalls die Safer-Sex-Regeln!

Muss ich die PEP selbst bezahlen?

Die Kosten sind durch die obligatorische Krankenversicherung gedeckt.

Ich bin im Ausland, ist eine PEP auch hier möglich?

Die PEP wird mittlerweile in vielen Ländern durchgeführt. Zögern Sie nicht, wenden Sie sich umgehend an den nächsten Arzt, die nächste Ärztin oder an das nächste Krankenhaus.

PEP-Notfallnummern

Baden

Kantonsspital
056 486 21 11

Basel

Universitätsspital
061 265 25 25

Checkpoint 061 685 95 58

Bern

Inselspital
031 632 25 25, Mo-Fr 8h - 17h
übrige Zeiten: 031 632 24 02 (Triage Medizinischer Notfall)

Chur

Kantonsspital Graubünden
081 256 61 11

Genève

Hôpitaux universitaires
022 372 33 11

Dialogai - Checkpoint - (Centre de santé pour les hommes)
022 906 40 30

Lausanne

Centre hospitalier universitaire
021 314 11 11/ ou : 021 314 38 77

Lugano

Ospedale regionale
091 811 61 11

Luzern

Kantonsspital
041 205 11 11

St.Gallen

Kantonsspital
Montag-Freitag, 8 – 17 Uhr 071 494 1028
Übrige Zeiten: Zentrale Notfall 071 494 11 11

Zürich

Checkpoint (Gesundheitszentrum für Schwule Männer)
044 455 59 10

Universitätsspital
044 255 11 11 oder sofort auf der Notfallstation melden