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Die Medienstelle – Ihr Draht zur Aids-Hilfe Schweiz
Bettina Maeschli
Mediensprecherin der Aids-Hilfe Schweiz
Telefon 044 447 11
21
Mobil 079 357 60 20
bettina.maeschli[a]aids.chl
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Wenn kein Kondom zur Hand ist… Der Velokurierdienst bringt's
Wenn bei Bedarf kein Kondom zur Hand ist, muss es dennoch nicht zum ungeschützten Geschlechtsverkehr kommen: ein Anruf genügt und der Velokurier liefert die benötigten Kondome. Die gemeinsame LOVE LIFE STOP AIDS-Kampagne des Bundesamtes für Gesundheit und der Aids-Hilfe Schweiz startet in Zusammenarbeit mit den Velokurierdiensten in Bern, Genf und Zürich eine neue Runde "Ging's zu schnell, um an Gummis zu denken?».

Die multimediale Kampagne ruft die Safer-Sex-Regeln in Erinnerung: Eindringen immer mit Gummi, Sperma und Blut nicht in den Mund. Wer tatsächlich Sex ohne Präservativ hatte, kann auf www.check-your-lovelife.ch das eingegangene Risiko überprüfen und herausfinden, ob ein HIV-Test sinnvoll ist und wo ein solcher durchgeführt werden kann. Die Botschaft, für unvorhersehbare Situationen stets ein Präservativ dabei zu haben, bleibt zwar weiterhin aktuell, doch nun eilt der Velokurier den Vergesslichen zur Hilfe.
- In Bern: Velokurier Tel. 031 333 05 05
- In Zürich: Veloblitz Tel. 044 272 72 72
- In Genf: La Vélopostale Tel. 022 321 18 28
Adresse für Rückfragen:
Kampagne: Adrian Kammer, Leiter Sektion Kampagnen, BAG, Tel. 031 322 95 05 / media@bag.admin.ch
HIV-Prävention: Roger Staub, Leiter Sektion Prävention und Promotion, BAG, Tel. 031 322 95 05 / media@bag.admin.ch
Aids-Hilfe Schweiz: Bettina Maeschli, Mediensprecherin, Tel. 044 447 11 21 / 079 357 60 20
25 Jahre Aids-Hilfe Schweiz
HIV/Aids und die betroffenen Menschen dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Das Drama der Betroffenen findet heute im Versteckten statt.
Zürich, 30. Juni 2010. Vor 25 Jahren, am 2. Juli 1985, trat die Aids-Hilfe Schweiz erstmals an die Öffentlichkeit. Vieles hat sich seither verändert: HIV wandelte sich von einer tödlichen Krankheit zu einer chronischen Infektion. Doch einiges ist geblieben: Noch immer bietet das Kondom den besten Schutz vor einer HIV-Übertragung. Und HIV-positive Menschen sind heute mehr denn je auf die Solidarität ihrer Mitmenschen angewiesen.
HIV/Aids war vor 25 Jahren ein Schreckgespenst; junge Menschen starben. Bilder von Aidskranken im Endstadium schockierten die Bevölkerung. Man wusste noch sehr wenig über Ansteckungswege und den Krankheitsverlauf. Die Sexualität erlebte einen massiven Einschnitt. „Sex ohne Gummi“ wurde plötzlich zu einer Art russisches Roulette.
Damals fiel der Startschuss für die Gründung der Aids-Hilfe Schweiz (AHS).
AHS-Gründung: Emotionale Pressekonferenz
"Ich bin 50, homosexuell. Und ich habe Aids“. Mit diesem Paukenschlag eröffnete der bekannte Medienmann André Ratti und frisch gewählte Präsident der Aids-Hilfe Schweiz vor 25 Jahren die Pressekonferenz. Die Situation in den 80er Jahren war dramatisch, die Angst und Verunsicherung gross. Es herrschte ein grosser Informationsbedarf: Ist Küssen ansteckend? Kann ich einem HIV-positiven Menschen die Hand geben? Die Aids-Hilfe Schweiz klärte die Bevölkerung über Ansteckungswege auf, zeigte, wie man sich vor HIV schützen kann und rief zur Solidarität mit den Betroffenen auf.
Und heute? Dramen im Versteckten
Doch wie ist die Situation 2010? HIV gerät heute leicht in Vergessenheit. Das darf nicht sein: Denn weder eine Impfung noch eine Heilung von HIV sind in Sicht. Und jede neue junge Generation muss über HIV/Aids und weitere sexuell übertragbare Krankheiten Bescheid wissen.
Aktuell leben rund 25'000 Menschen mit HIV in der Schweiz. Täglich werden zwei neue Infektionen festgestellt. HIV-positiv zu sein heisst, mit einer chronischen Krankheit zu leben und lebenslang Medikamente einzunehmen. Mit unbekannten Spätfolgen.
Leben mit dem Virus – Diskriminierung gehört dazu
Hatten HIV-positive Menschen vor 25 Jahren den Tod vor Augen, können sie heute mit dem Virus leben. Viele HIV-positive Menschen sind gut integriert und die meisten gehen einer Erwerbsarbeit nach. Das bringt neue Probleme mit sich, denn Betroffene werden in fast allen Lebensbereichen diskriminiert. So können HIV-positive Menschen beispielsweise keine Lebensversicherung abschliessen und damit keinen Kredit aufnehmen. Das eigene Haus oder die berufliche Selbstständigkeit bleiben für viele ein Traum.
Die Aids-Hilfe Schweiz bietet hier Unterstützung an, berät in Rechtsfragen und tritt auf allen Ebenen für die Interessen der betroffenen Menschen ein.
25 Jahre Aids-Hilfe Schweiz: ein buntes Programm
Die Aids-Hilfe Schweiz blickt in ihrem Jubiläumsjahr zurück auf ihre bewegte Geschichte. Sie zieht Bilanz und erinnert an die Menschen in unserem Land, die mit dem Virus leben müssen. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist der Solidaritäts-Aidswalk am Welt-Aids-Tag (1. Dez.) 2010. Umrahmt wird der Event von Konzertauftritten mit Schweizer Künstlerinnen und Künstlern und einem bunten Festprogramm.
Informationen zur Aids-Hilfe Schweiz, den Jubiläumsaktivitäten und einen Rückblick auf 25 Jahre Aids-Arbeit finden Sie unter www.aids.ch/d/25_Jahre
Kontakt und weitere Informationen:
Bettina Maeschli
Aids-Hilfe Schweiz
Mediensprecherin
Tel. 079 357 60 20
Spass nach Mass – Das neue Jugendkondom „ceylor Hotshot“ sorgt für ein sicheres Vergnügen
Spass nach Mass – Das neue Jugendkondom „ceylor Hotshot“ sorgt für ein sicheres Vergnügen
1. März 2010. Die Aids-Hilfe Schweiz, PLANeS und der Verein Gütesiegel lancieren in Zusammenarbeit mit der Firma Lamprecht AG ein speziell für Jugendliche entwickeltes Kondom – ceylor Hotshot. Die verengte Öffnung des Kondoms sorgt für den perfekten Halt. So schützt ceylor Hotshot Jugendliche vor sexuell übertragbaren Infektionen und ungewollten Schwangerschaften.
PLANeS, der Verein Gütesiegel, die Aids-Hilfe Schweiz und die Firma Lamprecht AG bringen ein speziell für Jugendliche entwickeltes Kondom auf den Markt. Damit schliessen sie eine Lücke: Das qualitativ hochstehende Kondom erweitert die Bandbreite der Präservativ-Grössen und entspricht den Bedürfnissen vieler Jugendlicher.
Das neue Jugendkondom ceylor Hotshot verfügt über eine verengte Öffnung, die für den perfekten Halt sorgt. Nur passende Kondome sind bequem und rutschen nicht. „Das Kondom ist ein einfaches und billiges Verhütungsmittel und ideal für die Jugendlichen“, meint Sidonja Jehli von der Aids-Hilfe Schweiz. „Doch nur wenn die Grösse stimmt, sind die Jugendlichen auch wirklich geschützt.“
Die Aids-Hilfe Schweiz und PLANeS werden das Kondom im Rahmen ihres Präventionsprojekts „Spass nach Mass“ in den Schulen abgeben. „Die Jugendkondome dienen uns als Einstieg ins Gespräch über Sexualität im allgemeinen, Schutz vor HIV/Aids und über Verhütung“, erklärt Anita Cotting von PLANeS, der Stiftung für sexuelle und reproduktive Gesundheit. Die ceylor Hotshot-Kondome werden in einer Box zusammen mit einem ceylor Blauband und einem Sachet Gleitmittel verteilt. So können die Fachleute mit den Jugendlichen über die richtige Präservativgrösse und das Schutzverhalten sprechen.
Das Jugendkondom ist seit Ende Februar in Apotheken, Drogerien und grösseren Coop-Verkaufsstellen erhältlich. Im Internet kann es über den Shop der Aids-Hilfe Schweiz unter www.shop.aids.ch sowie unter www.praeser.ch bezogen werden.
Fausta Borsani Bettina Maeschli Daniela Beyeler
Projektleiterin Mediensprecherin
PLANeS Aids-Hilfe Schweiz Lamprecht AG
Tel. 079 255 61 77 Tel. 079 357 60 20 Tel. 043 388 73 73
www.plan-s.ch www.aids.ch www.ceylor.ch
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Der Gummi gehört zur Grundausrüstung
8 Februar 2010. Die LOVE LIFE STOP AIDS-Kampagne «Ging’s zu schnell, um an Gummis zu denken» des Bundesamts für Gesundheit und der Aids-Hilfe Schweiz geht in die zweite Runde. Ein weiterer 5-Sekunden-Spot sowie neue freche Sprüche sollen die Bevölkerung daran erinnern, sich in Risikosituationen mit einem Kondom zu schützen.
Pünktlich zum Fasnachtsbeginn in vielen Schweizer Kantonen lancieren das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Aids-Hilfe Schweiz (AHS) einen neuen Kürzest-Spot in der Reihe der Kampagne «Ging’s zu schnell, um an Gummis zu denken». In diesem Kurzfilm geht es – wie bereits in den vorherigen – um eine Situation, in der sich zwei bislang fremde Menschen begegnen und spontanen Sex miteinander haben.
Das Zusammentreffen des Fasnachtsbeginns mit dem Start der LOVE LIFE STOP AIDS-Kampagne ist kein Zufall. Schliesslich ist hinlänglich bekannt, dass es manche während der Fasnachtszeit nicht sehr ernst nehmen mit der Treue und es wegen der meist feuchtfröhlichen Stimmung rascher zu sexuellen Kontakten kommt als in nüchternem Zustand.
Wie bereits letztes Jahr sollen mit der multimedialen Kampagne die Safer Sex-Regeln in Erinnerung gerufen werden: kein Eindringen ohne Gummi, kein Sperma oder Blut in den Mund. Wer trotzdem ungeschützten Sex hatte, kann auf www.check-your-lovelife.ch das eingegangene Risiko überprüfen und herausfinden, ob ein HIV-Test sinnvoll ist und wo ein solcher durchgeführt werden kann. Ebenfalls gleich bleibt die Botschaft, für unvorhersehbare Situationen stets ein Präservativ dabei zu haben. Dann geht es auch nicht zu schnell, um an den Gummi zu denken.
Adresse für Rückfragen:
Kampagne: Adrian Kammer, Sektionsleiter Kampagnen, BAG, Tel. 031 322 95 05 /
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HIV-Prävention: Roger Staub, Leiter Sektion Prävention und Promotion, BAG, Tel. 031 322 95 05 / media[a]bag.admin.ch
Aids-Hilfe Schweiz: Bettina Maeschli, Mediensprecherin, Tel. 044 447 11 21 / 079 357 60 20
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