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Medienarchiv

Der Welt-Aids-Tag findet dieses Jahr auch im Facebook statt

Aids-Hilfe Schweiz macht am 1. Dezember mit einzigartiger Facebook-Aktion auf Diskriminierung HIV-positiver Menschen aufmerksam


Zürich, 30. November 2009. Am Welt-Aids-Tag lanciert die Aids-Hilfe Schweiz (AHS) zusammen mit Schweizer Prominenten und professionellen Partnern eine virale Facebook-Aktion. Die Facebook-User werden am Dienstag auf eindrückliche Art und Weise auf die tägliche Diskriminierung von HIV-positiven Menschen aufmerksam gemacht. Zehntausende sollen das Gefühl erleben, wie es ist, plötzlich ausgegrenzt zu werden und grundlos Freunde zu verlieren.

Wer Diskriminierung am eigenen Leib erfahren hat, ist sensibilisiert und im Umgang mit Betroffenen solidarischer. Um dies zu erreichen, organisiert die AHS zusammen mit Serranetga (Digital-Agentur), Oppenheim&Partner (PR) und TBWA (Kreation) eine raffinierte virale Aktion auf Facebook. Ziel ist es, möglichst viele Menschen einen kurzen Augenblick spüren zu lassen, wie es sich anfühlt, grundlos diskriminiert zu werden und Freunde zu verlieren. Mit dieser Aktion kehrt die AHS das Facebook-Phänomen „Freundschaften schliessen“ ins Gegenteil um und führt es ad absurdum.

Und so geht es: Sämtliche Schweizer Facebook-User sehen am 1. Dezember beim Einloggen auf der Startseite das Red Ribbon NOW!-Logo mit direktem Link zur Applikation. Klickt der User auf den Button „spread the message“, schickt er seinen Facebook-Freunden die Nachricht, dass sie vom Absender als Freund gelöscht wurden. Tatsächlich werden natürlich keine Freunde gelöscht; die irritierten Empfänger erhalten umgehend eine Entwarnung: So ergeht es vielen HIV-positiven Menschen, wenn ihre Infektion im Freundeskreis bekannt wird. Ein Link führt die User auf die Gruppenseite, welche Sinn und Zweck der Aktion erläutert und zum Mitmachen aufruft .


Diskriminierung von HIV-positiven Menschen ist heute immer noch Alltag. Dank der verfügbaren Medikamente geht es vielen HIV-positiven Menschen zwar gesundheitlich gut. Doch Vorurteile und Ängste in ihrem Umfeld erschweren es ihnen, ein normales Leben zu führen. In den letzten Wochen haben die Schweizer Prominenten Stress, Xenia Tchoumitcheva, Lara Gut, Stephan Eicher, Johan Djourou und Sandra Studer in einer grossen Solidaritätskampagne bereits auf die Problematik der Ausgrenzung HIV-positiver Menschen aufmerksam gemacht. Die Kampagne gipfelt in der Facebook-Aktion zum Welt-Aids-Tag: „Red Ribbon NOW!“ ruft alle Facebook-User auf, mitzumachen und so ein einfaches, aber wirksames Zeichen zur Solidarisierung mit HIV-positiven Menschen und gegen deren Diskriminierung zu setzen.

Zur Fanpage Red Ribbon NOW!

Die Facebook-Aktion am Welt-Aids-Tag wurde von Serranetga (Digital-Agentur), Oppenheim&Partner (PR) und TBWA (Kreation) entwickelt und unterstützt.

Weitere Informationen:
Bettina Maeschli
Mediensprecherin
Tel: 044 447 11 21
Mobile: 079 357 60 20

Diskriminierungen von HIV-positiven Menschen sind immer noch Alltag

Welt-Aids-Tag 2009: Aufruf zur Solidarität mit HIV-positiven Menschen


Zürich, 27. November 2009. Die medizinische Entwicklung hat grosse Fortschritte gemacht. HIV ist heute eine chronische, aber behandelbare Krankheit. Menschen mit HIV haben zum grossen Teil eine normale Lebenserwartung. Trotz dieser guten Nachrichten: Die Diskriminierungen von HIV-positiven Menschen bleiben. Die Aids-Hilfe Schweiz ruft anlässlich des Welt-Aids-Tags 2009 zur Solidarität auf. Am 1. Dezember finden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen in der ganzen Schweiz statt.

Dank grosser Fortschritte in der Medizin ist HIV/Aids heute keine tödliche Krankheit mehr. Menschen, die mit HIV leben, haben heute eine normale Lebenserwartung. Die meisten von ihnen sind erwerbstätig und in die Gesellschaft integriert. Doch die Diskriminierung von HIV-positiven Menschen bleibt. Auch fast 25 Jahre nach der Gründung der Aids-Hilfe Schweiz werden Menschen wegen ihrer HIV-Infektion am Arbeitsplatz oder in ihrem sozialen Umfeld benachteiligt oder diskriminiert.

Eine Mischung aus diffusen Ängsten, Vorurteilen und veraltetem Krankheitsbild führt dazu, dass HIV-positive Menschen ihre Arbeit verlieren, wenn ihre HIV-Infektion bekannt wird, dass sie von Arbeitskolleginnen und –kollegen gemobbt werden oder die gemeinsame Waschmaschine in einem Mietshaus nicht mehr benutzen dürfen, weil die Nachbarin sich vor einer Ansteckung mit dem HI-Virus fürchtet.

Ein weiteres Problem für HIV-positive Menschen stellen die Versicherungen dar. Betroffenen ist es zum Beispiel – trotz normaler Lebenserwartung – weitgehend verwehrt, eine Lebensversicherung abzuschliessen. Eine berufliche Selbständigkeit oder ein Eigenheim können so zum unerreichbaren Traum werden. Benachteiligungen gibt es auch in der Taggeldversicherung oder im Überobligatorium der beruflichen Vorsorge.

Über 25‘000 Menschen leben heute mit HIV in der Schweiz. Jeden Tag kommen zwei Neuansteckungen hinzu. Viele Betroffene führen ein Doppelleben und wagen es kaum, ihrem Umfeld von ihrer HIV-Infektion zu erzählen. Nicht selten führt diese zusätzliche Belastung zu psychischen Problemen.
Anlässlich des Welt-Aids-Tages 2009 ruft die Aids-Hilfe Schweiz zur Solidarität mit HIV-positiven Menschen auf. Der Normalisierung der HIV-Infektion durch die Verfügbarkeit von Medikamenten sollte endlich die Normalisierung in der Gesellschaft folgen: Damit HIV-positive Menschen gleiche Chancen und Rechte erhalten und sich nicht vor Ausgrenzung fürchten müssen.

Am 1. Dezember erinnern zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen in der ganzen Schweiz die Menschen an den Welt-Aids-Tag. Der Veranstaltungskalender der Aids-Hilfe Schweiz unter http://www.aids.ch/wat/kalender.html gibt Auskunft über die Aktivitäten in den Regionen. Weitere Informationen zum Welt-Aids-Tag unter Welt-Aids-Tag 2009.


Weitere Informationen:
Bettina Maeschli
Mediensprecherin
Tel: 044 447 11 21
Mobile: 079 357 60 20

Auch 2009 setzen Prominente ein Zeichen: Gegen Aids, für die Betroffenen.

Kampagne der Aids-Hilfe Schweiz startet heute mit neuen Gesichtern.


Zürich, 2. November 2009. Ab heute blicken sie von den Plakatwänden:

Johan Djourou, Stephan Eicher, Lara Gut, Stress, Sandra Studer und Xenia Tchoumitcheva unterstützen die Aids-Hilfe Schweiz in ihrem Engagement für Menschen mit HIV. Die Kampagne im Vorfeld des Welt-Aids-Tages vom 1. Dezember macht darauf aufmerksam, dass HIV-positive Menschen in der Schweiz immer noch diskriminiert werden. Auf www.solidaritaet.aids.ch kann jede und jeder „JA“ sagen zur Solidarität mit HIV-positiven Menschen.

 

Würdest Du mich noch respektieren, wenn ich HIV-positiv wäre?“, will Rapper Stress wissen, „Würden Sie mich noch als Model buchen, wenn ich HIV-positiv wäre?“ fragt Xenia Tchoumitcheva. Sie sowie weitere Prominente – Fussballer Johan Djourou, Skirennfahrerin Lara Gut, Musiker Stephan Eicher und die Moderatorin Sandra Studer – stellen ihre persönlich gefärbten Fragen der betrachtenden Person und schauen ihr dabei direkt in die Augen. Ein Ausweichen, ein Wegschauen, ist nicht möglich.


Lara gut Stress Xenia Tchoumicheva Stephan Eicher Johan Djourou Sandra Studer

Die prominenten Persönlichkeiten zeigen so ihre Solidarität mit den Betroffenen. Sie fordern die Öffentlichkeit auf darüber nachzudenken, wie diese mit ihren Idolen aus Medien, Kultur und Sport umgehen würde, wären sie denn HIV-positiv. Jede und jeder kann den Prominenten auf ihre Frage im Internet antworten: Unter www.solidaritaet.aids.ch können sich die User in eine Liste eintragen und so ihre Solidarität mit HIV-positiven Menschen bekunden.


Solidarität mit HIV-positiven Menschen auch heute noch wichtig. Die Diagnose „HIV-positiv“ ist dank grosser Fortschritte in der Medizin kein Todesurteil mehr. HIV/Aids ist zu einer chronischen und doch unheilbaren Krankheit geworden, die immer mehr Personen in der Schweiz betrifft. Täglich erhalten zwei Menschen die Nachricht, dass sie HIV-positiv sind. Sie alle müssen lernen, mit dem Virus zu leben. Und das ist nicht einfach: Neben den gesundheitlichen Folgen erleben diese Menschen oft Diskriminierungen, sei es am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Freundeskreis.


Für die Aids-Hilfe Schweiz ist deshalb der Kampf gegen Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit HIV eine vordringliche Aufgabe. Unser Engagement hat zum Ziel, die rechtliche und soziale Lage durch individuelle Beratungen und mittels Sensibilisierungs- sowie Lobbyingmassnahmen zu verbessern.



Weitere Informationen:

Bettina Maeschli

Mediensprecherin

Telefon 044 447 11 21

Mobile 079 357 60 20

 

Beilage:  Plakatsujets im PDF Format ( ZIP 5.09MB)


 


Die Medienstelle – Ihr Draht zur Aids-Hilfe Schweiz 

Bettina Maeschli
Mediensprecherin  der Aids-Hilfe Schweiz
Telefon 044 447 11 21
Mobil   079 357 60 20
bettina.maeschli[a]aids.chl

 

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Lust auf Sex und kein Gummi zur Hand?

Zürich, 8. Oktober 2009. „Ich wollte ja ein Präservativ benutzen, aber wusste auf die Schnelle nicht wo ich eins besorgen kann“. Seit heute gilt diese Ausrede nicht mehr. Zumindest nicht für Besitzer eines iPhone. Mit der neuen Applikation „Kondom Localizr“ kann jedermann, aber auch jede Frau, schnell und einfach Kondomautomaten in seiner und ihrer Nähe abfragen und sich dort mit Präservativen versorgen.

iPhone Kondom Localizr
Wer ein iPhone besitzt steht ab heute nie mehr ohne Kondome da, wenn er oder sie das neue App „Kondom Localizr“ auf iTunes heruntergeladen hat. Auf Anfrage hin werden alle Verkaufsstellen der gewünschten Stadt aufgelistet und eine detaillierte Wegbeschreibung zum nächstgelegenen Selecta-Automaten gleich mitgeliefert. Zusätzlich enthält der „Kondom Localizr“ Sex Rules für Männer und Frauen. Damit Safer Sex auch zum Vergnügen wird.

Die Zürcher Agentur Publicis Modem hat diese nützliche iPhone-Anwendung im Auftrag der Aids-Hilfe Schweiz entwickelt. Der Projektleiter Marc Uricher meint dazu: „ Es macht immer wieder Spass, das Nützliche mit dem Guten zu verbinden.“ 

Auch die Selecta war spontan bereit, das Projekt mit allzeit aktualisierten Standortlisten zu unterstützen. "Selecta führt schon seit Mitte der 80er Jahre Kondome im Sortiment ihrer öffentlichen Automaten. Damals war dies ein innovativer Schritt für den Detailhandel und eine wichtige Massnahme zur Prävention gegen HIV/Aids. Dass Selecta heute die innovative Idee der  Kondom-Localizr-Kampagne unterstützen kann, ist ein weiterer Schritt sich mit vereinten Kräften für Stop Aids zu engagieren", sagt Hanspeter Mohler, Operations Director Selecta Schweiz, Deutschland Österreich.

„Der Kondom Localizr ist ein ideales Instrument um die Generation iPhone auf spielerische Weise auf das Präservativ hinzuweisen. Verbunden mit einem hohen praktischen Nutzen. Aus Anlass des 20jährigen Bestehens des Labels OK hat der Verein deshalb das Projekt gerne gefördert“, sagt Roger Staub, Präsident des Vereins Gütesiegel für Präservative.

Wenn’s zwar schnell gehen soll, aber nicht zu schnell um an Gummis zu denken, wie in der aktuellen Love Life Stop Aids Kampagne thematisiert, kommt der „Kondom Localizr“ zum Einsatz. Die 3000 Selecta-Automaten, die alle nur Kondome mit dem OK Gütesiegel im Sortiment haben, sind in der ganzen Schweiz zu finden und rund um die Uhr geöffnet. So kommen Mann und Frau bei Lust und Bedarf  jederzeit zu ihren Kondomen. Sei es auf dem Weg zum geplanten Date oder ganz einfach zur nächsten Party. Danach können sie sich mit Leidenschaft und erst noch sicher ins Abenteuer stürzen, sind doch die Gütesiegel-geprüften Präservative die sichersten der Schweiz.

Der „Kondom Localizr“ ist ein erster Schritt der Aids-Hilfe Schweiz in die Technologie der mobilen Applikationen. Die Aids-Hilfe Schweiz ist überzeugt, dass künftig noch mehr Informationen zur Prävention von HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten über diese Kanäle verbreitet werden.


Über Selecta
Mit über 150’000 Verkaufspunkten in 23 Ländern und über 5’600 Mitarbeitern steht Selecta für die Verpflegung am Arbeitsplatz und unterwegs. Sie ist Europas Nummer 1 für innovative Konzepte zur Automaten-Verpflegung und wurde 1957 gegründet. Heiss- und Kaltgetränke, Snacks und Frischprodukte stehen dem Konsumenten rund um die Uhr zur Verfügung.

www.selecta.com

 

 

Weitere Informationen:

 

Bettina Maeschli
Mediensprecherin  der Aids-Hilfe Schweiz
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Mobil   079 357 60 20
bettina.maeschli[a]aids.ch


Esther Thomas

Medienverantwortliche Selecta AG

3280 Murten

FON     026 678 75 01

esther.thomas[a]ch.selecta.com        

 

„Dürfte ich Ihre Brötchen backen, wenn ich HIV-positiv wäre?“

Zürich, 14. Juli 2009. HIV-positive Frauen und Männer werden im Arbeitsalltag auch nach rund 25 Jahren HIV/Aids in der Schweiz immer noch mit Problemen konfrontiert: Diskriminierungen, Datenschutzverletzungen und Mobbing sind an der Tagesordnung. Die Aids-Hilfe Schweiz begegnet diesem Problem mit der neuen Webplattform www.workpositive.ch.>

 

Die inhaltlich und visuell völlig überarbeitete Website ist eine Informationsplattform  für HIV-positive Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie interessierte Arbeitgeber.

Sie bietet wichtige Angaben und Orientierungshilfen für HIV-positive Stellensuchende und Betroffene, die in den Arbeitsprozess integriert sind. Fragen zum richtigen Verhalten beim Bewerbungsgespräch, zu Versicherungen, zum Datenschutz am Arbeitsplatz, zur Kündigung, zum Kündigungsschutz und vieles mehr werden erläutert. Arbeitgeber finden Auskunft über medizinische und juristische Grundlagen und erhalten „7 gute Gründe“ warum sie eine HIV-positive Person anstellen können. Eine Sektion mit wichtigen Fragen und Downloads rundet die Informationsfülle ab.


Rechtsberatung der Aids-Hilfe Schweiz

Die Beratungsstelle "HIV / Aids und Recht" der Aids-Hilfe Schweiz steht Menschen mit HIV/Aids und deren Angehörigen, Beratenden in Aids-Organisationen, Mitarbeitenden von Sozialdiensten und Spitälern, Ärzten und Ärztinnen, Arbeitgebern und andere Interessierten für Rechtsfragen, die in einem direkten Zusammenhang mit HIV/Aids stehen, zur Verfügung. Im letzten Jahr wurden 536 Anfragen bearbeitet. Rund ein Drittel davon betraf das Arbeitsrecht. Dies zeigt, dass Projekte wie www.workpositive.ch heute wichtiger sind denn je.


Engagierte Firmen nehmen Verantwortung wahr

Die von der Aids-Hilfe Schweiz erarbeitete „HIV Workplace Policy“ ist ein Reglement zu HIV/Aids am Arbeitsplatz, welches ein Arbeitsklima ohne Diskriminierung fördern soll. Mit der Einführung dieses Reglements können Arbeitgeber ihr soziales Engagement gegen innen und aussen sichtbar unter Beweis stellen. Einige Arbeitgeber haben dies bereits getan und verhalten sich vorbildlich im Einsatz gegen die Diskriminierung und Stigmatisierung von HIV-positiven Frauen und Männern. Die Programme dieser Firmen finden sich unter www.workpositive.ch/de/engagierte-firmen.html


Über die Aids-Hilfe Schweiz

Die Aids-Hilfe Schweiz (AHS) ist der Dachverband der 21 kantonalen und regionalen Aids-Hilfen sowie weiterer 42 im HIV/Aids-Bereich tätigen oder engagierten Organisationen.

Sie plant, koordiniert und realisiert Präventionsprojekte in den Bereichen HIV/Aids und weiterer sexuell übertragbarer Krankheiten (STI), besonders für Bevölkerungsgruppen mit erhöhtem Risiko. Die Förderung einer selbstbestimmten, respektvollen Sexualität sowie rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, welche die sexuelle Gesundheit begünstigen, sind ihr ein Anliegen.  Sie engagiert sich für Menschen mit HIV/Aids, ihre Bedürfnisse, Rechte und Gleichstellung in der Gesellschaft. Weitere Informationen: www.aids.ch


Weitere Informationen:

 

Thomas Lyssy

Mediensprecher der Aids-Hilfe Schweiz

FON    044 447 11 21


 


Die Medienstelle – Ihr Draht zur Aids-Hilfe Schweiz 

Bettina Maeschli
Mediensprecherin  der Aids-Hilfe Schweiz
Telefon 044 447 11 21
Mobil   079 357 60 20
bettina.maeschli[a]aids.chl

 

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Die Safer Sex Regeln per SMS – die neue mobile Dienstleistung der Aids-Hilfe Schweiz


Eigentlich kennen sie ja alle, die Safer Sex Regeln. Und doch: In der „Hitze des Gefechts“ ist Mann oder Frau oft unsicher, was nun „safer“ ist und was nicht. Hier bietet die neue mobile Dienstleistung der Aids-Hilfe Schweiz Abhilfe. Eine SMS mit dem Stichwort „STOP AIDS“ an die Nummer 266 genügt und vermittelt die Regeln für nur 20 Rappen pro Anfrage.

SMS Banner

Die Safer Sex Regeln sind mit dem Handy in vier Sprachen abrufbar. In Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Dank der Nummer 266 und für nur 20 Rappen, kann von heute an jede und jeder unbeschwert und sicher geniessen.



Für alle Unsicheren hier die Antwort auf die Anfrage „STOP AIDS“:
  • Eindringen immer mit Gummi
  • Kein Sperma, kein Menstruationsblut in den Mund, nicht schlucken
www.aids.ch

Technischer Partner der Aids-Hilfe Schweiz ist die MINICK (Schweiz) AG, ein Spezialist für innovative mobile Lösungen.


Weitere Informationen:

Thomas Lyssy
Mediensprecher der Aids-Hilfe Schweiz

Ging’s zu schnell, um an Gummis zu denken?


Mit den kürzesten TV-Spots der Schweiz meldet sich die LOVE LIFE STOP AIDS-Kampagne des Bundesamts für Gesundheit und der Aids-Hilfe Schweiz zurück. Die Kampagne erinnert daran, dass das Wissen um die Safer-Sex-Regeln allein noch nicht vor Risikosituationen schützt.

Nur gerade fünf Sekunden dauern die neusten TV-Spots der LOVE LIFE STOP AIDS-Kampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und der Aids-Hilfe Schweiz (AHS). In jedem ist eine Situation dargestellt, in der sich zwei Menschen begegnen und spontanen Sex miteinander haben. Gerade weil es sich dabei um keine alltägliche Situation handelt, ist häufig kein Kondom zur Hand und es kommt zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr. «Ging’s zu schnell, um an Gummis zu denken?» heisst denn auch die jüngste Kampagne.

Wer tatsächlich Sex ohne Präservativ hatte, kann auf www.check-your-lovelife.ch das eingegangene Risiko überprüfen und herausfinden, ob ein HIV-Test sinnvoll ist und wo ein solcher durchgeführt werden kann. Besonders Personen in einer festen Beziehung sollten sich nach einer Risikosituation unverzüglich darüber informieren, wie sie sich verhalten sollen.

Der ungeschützte Spontansex soll mit der neuen Kampagne keineswegs verharmlost werden. Vielmehr wirbt sie dafür, für solche nicht alltäglichen Situationen stets ein Präservativ bei sich zu haben. Und selbst wenn es mal zu schnell ging, um ans Kondom zu denken: Das BAG und die AHS erinnern daran, dass die Safer-Sex-Regeln gültig bleiben. Ausserhalb einer treuen, festen Beziehung gilt nach wie vor: kein Eindringen ohne Gummi, kein Sperma oder Blut in den Mund.

Für die neuste Kampagne, die heute startet und sich über zwei Jahre erstrecken wird, setzen BAG und AHS neben dem Hauptmedium Fernsehen auf das Internet, Inserate, Fensterkleber in öffentlichen Verkehrsmitteln und Plakate. Die zweite Kampagnenwelle ist für den September geplant.

Anzeigen der Kampagne
Weitere Informationen:

Kampagne: Adrian Kammer, Sektionsleiter Kampagnen, BAG, Tel. 031 322 95 05 / media@bag.admin.ch
HIV-Prävention: Roger Staub, Leiter Sektion Aids, BAG, Tel. 031 322 95 05 / media@bag.admin.ch
Aids-Hilfe Schweiz: Thomas Lyssy, Mediensprecher, Tel. 044 447 11 21

www.bag.admin.ch / www.aids.ch / www.lovelife.ch



Aidswalk09 – der Charity Walk zugunsten der Aids-Prävention bei Jugendlichen


Aidswalk

Am Freitag, 5. Juni um 17 Uhr ist es soweit: Am Vorabend der grossen Euro Pride Parade fällt der Startschuss für den ersten Charity Aidswalk auf dem Münsterhof in Zürich. Die Laufstrecke führt mitten durch die malerische Altstadt Zürichs. Bis 20 Uhr kann gewalkt, gejoggt oder zu Fuss gegangen werden. Im Business Outfit oder in Turnschuhen. Nicht die schnellste Zeit zählt, sondern der Einsatz für eine gute Sache. Nämlich die Aids-Prävention für Jugendliche. Das Startgeld von 25 Franken fliesst vollumfänglich in Projekte der Aids-Hilfe Schweiz. Viele Prominente unterstützen dieses Engagement.

“Aids ist als Krankheit und Bedrohung fast aus unserem Bewusstsein verschwunden. Dabei stecken sich, auch bei uns, noch immer viele Menschen mit dem HIV-Virus an. Es ist wichtig, Aids gerade bei Jugendlichen zu thematisieren und sich für die Prävention stark zu machen. Dafür laufe ich meine Runden beim Aidswalk”, sagt die bekannte Moderatorin Sandra Studer.

Neben Sandra Studer werden auch Michèle Roten, Claudia Lässer, Dani Fohrler, der Mr. Gay 2009 Ricco Müller sowie weitere engagierte Frauen und Männer mitlaufen. Sie alle werden dazu beitragen, dass die wichtige Präventionsarbeit für heterosexuelle und schwule Jugendliche gleichermassen weitergeführt werden kann. Junge Menschen müssen rechtzeitig über HIV/Aids informiert sein. Deshalb unterstützt die Aids-Hilfe Schweiz Schulbesuche von HIV-positiven Menschen und hilft Lehrerinnen und Lehrern bei der Gestaltung des Unterrichts zu HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Auch ausserhalb der Schulstube realisiert sie Projekte für Jugendliche. Dieses Engagement wird zu einem grossen Teil aus Spendengeldern finanziert.

Den Läuferinnen und Läufern winken attraktive Preise. Bei sechs gelaufene Runden besteht gar die Möglichkeit ein Wochenende für zwei Personen in Paris zu gewinnen. Daneben gibt es iPods, Einkaufsgutscheine und Kino-Eintritte.

Organisiert wird der Anlass von Motiontown. Motiontown hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen zusammenzubringen, welche ihre eigene Gesundheit fördern wollen und gleichzeitig die Leidenschaft teilen, das Leben anderer Menschen positiv zu beeinflussen. Die Hauptsponsoren GlaxoSmithKline und Tibotec ermöglichen, dass der Teilnehmerbeitrag vollumfänglich Projekten der Aids-Hilfe Schweiz zukommt.

www.aidswalk.ch

Weitere Informationen:

Thomas Lyssy
Mediensprecher der Aids-Hilfe Schweiz
Telefon 044 447 11 21

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